Ticket-Hotline: 0661 280-644 | VIP-Hotline: 0661 280-724

Das Fuldaer Wiesn-Paar sowie die Mitglieder der Kirmesgesellschaften aus Steinbach, Lütter, Elters und Niederbieber besuchten den Festumzug der 69. Kulmbacher Bierwoche am vergangenen Sonntag, um ein paar fröhliche Stunden im neuen Feststadl am Marktplatz zu verbringen. Neben den osthessischen Vereinen waren Gruppen aus China, Holland und aus allen Teilen Frankens angereist.

Die Sonne gab bereits um 10 Uhr schon alles, als sich am vergangenen Sonntag die Teilnehmer am Bierwochen-Festumzug zur Aufstellung vor der Brauerei in Kulmbach trafen. Unter den Gruppen waren diesmal vier Kirmesgesellschaften aus der heimischen Region: Niederbieber, Steinbach, Elters und Lütter waren jeweils mit über 50 Personen angereist – und mitten unter ihnen das Fuldaer Wiesn-Paar Nathalie Kempf und Stefan Morawietz.

Die sengende Hitze tat der guten Stimmung der Teilnehmer und der Besucher keinen Abbruch. Pünktlich um 11 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung. Angeführt von den Büttnern zog man durch die Innenstadt von Kulmbach zum neuen Feststadl am Marktplatz. Begleitet wurde der Umzug von mehreren Musikkapellen. Teilweise wurden tolle Gefährte mitgeführt. So schlängelten sich eine Bierkrake oder gar ein U-Boot aus einem Bierfass durch die heißen Gassen.

Im Stadl angekommen, wurden alle Vereine auf das Herzlichste begrüßt und erlebten mit den Musikanten der Pressack-Kombo einen schönen, wenn auch sehr heißen, Nachmittag. Eine besondere Ehre wurde dem Wiesn-Paar zuteil: Sie durften mit den Mitgliedern des Vorstandes der Brauerei den Festzug gestalten.

Abends wurde das Feststadl dann richtig „gerockt“: Die Wilderer spielten auf und sorgten im Stadl für beste Stimmung.

Zuvor erklomm am Nachmittag das Fuldaer Wiesn-Paar gemeinsam mit Fotograf Ralph Leupolt die Plassenburg, um den Ausblick zu genießen und ein paar schöne Aufnahmen zu schießen. Viel zu schnell verging für die Teilnehmer der Tag – und es hieß Abschied nehmen, bis zur 70. Kulmbacher Bierwoche. Dann ziehen Osthessens Kirmesgesellschaften wieder in die oberfränkische Kleinstadt, um gemeinsam mit vielen Nationen zünftig zu feiern.

Text: Anja Trapp

Fotos: Ralph Leupolt